Mit Wagemut und Wissensdurst. Die ersten Frauen in Universitäten und Berufen.

Hardcover im Elisabeth Sandmann-Verlag 2018; insel taschenbuch 2020.

Mit Wagemut und Wisensdurst


mit Wagemut und Wissensdurst

Was vorkommt.

Um 1900 erobern Frauen in der Schweiz, Österreich und Deutschland Plätze im Hörsaal und ergreifen Berufe. Die Schweizer Architektin Lux Guyer baut in Küsnacht Villen für die High Society. Die Breslauer Ärztin Edith Peritz legt Damen in ihrer Schönheitspraxis unters Messer. Die Juristin Magdalene Schoch kämpft für Völkerverständigung und Hilda Geiringer lehrt Mathematik an der Istanbuler Universität. Um sich zu vernetzen, gründen die ersten Berufstätigen Verbände und internationale Serviceclubs wie “Zonta” und die “Soroptimist”.

ZÜ: Die Nationalsozialisten

Mit der Machtübernahme 1933 werden Frauen aus Universitäten und Berufen verdrängt. Jüdinnen verfolgt. Die Psychoanalytikerin Frieda Fromm-Reichmann flieht in die USA, wo sie die Schizophrenie-Behandlung revolutioniert, während die Wiener Richter-Schwestern, die Anglistin Helene und die Romanistin Elise im KZ Theresienstadt sterben. In dem Buch porträtiere ich bekannte wie unbekannte Frauen, die für ein unabhängiges Leben kämpften und bereit waren, dafür Hürden zu überwinden.

Felicitas von Aretin. Mit Wagemut und Wissensdurst. Die ersten Frauen in Universitäten und Berufen. 2. Auflage. Elisabeth Sandmann-Verlag München 2018, 208 Seiten, ISBN: 978-3945543382, 24,95 €


“Das wunderbare Buch von
Felicitas von Aretin”

Amory Burchhardt, Der Tagesspiegel, 14. Februar 2018.

Wer vorkommt.

Die habilitierte Völkerrechtlerin und Zonta-Gründerin Magdalene Schoch (1897-1987). Die Mathematik-Dozentin in Istanbul Hilda Geiringer (1893-1973). Europas erste Pfarrerin Greti Caprez-Roffler (1906-1994), Tübingens erste Studentin Maria von Linden (1869-1936). Die Radiochemikerin Marietta Blau (1894-1970). Die Archäologie-Professorin Margarete Bieber (1879-1978). Die Leiterin des “Treffpunkts der Nobelpreisträger” Margarete Carrière-Bellardi (1885-unbekannt). Die Kunstkritikerin Carola Giedion-Welcker (1893-1979). Die Schriftstellerin und Präsidentin des Schweizerischen Bundes abstinenter Frauen Hedwig Bleuler-Waser (1869-1940). Die Werbefachfrau, Bundespräsidentengattin und Gründerin des Müttergenesungswerks, Elly Heuss-Knapp (1881-1952). Die Psychoanalytikerin Frieda Fromm-Reichmann (1889-1957). Die erste deutsche Pharmaziestudentin und Apothekerin Magdalena Neff (1881-1966). Die Chefarchitektin der SAFFA-Ausstellung in Bern Lux Guyer (1894-1955). Die erste deutsche Schönheitschirurgin und Gründerin der Soroptimist Edith Peritz (1897-1985). Die Gärtnerin, Stahlunternehmerin und Mitbegründerin des Verbandes Deutscher Unternehmerinnen Käte Ahlmann (1890-1963). Die verhinderte Nobelpreisträgerin Lise Meitner (1878-1968). Die im Widerstand tätige Botanikerin Elisabeth Schiemann (1881-1972). Die Theaterkritikerin und Anglistin Helene Richter (1861-1942). Die erste österreichische Romanistik-Professorin Elise Richter (1865-1943). Die Industriechemikerin und Sozialreformerin Marie Baum (1874-1964). Die Historikerin und Schriftstellerin Ricarda Huch (1864-1947).


Foto: Edith Peritz in ihrer Berliner Praxis: Foto aus “Mit Wagemut und Wissensdurst”. Elisabeth Sandmann-Verlag 2018.
Foto: Edith Peritz in ihrer Berliner Praxis: Foto aus “Mit Wagemut und Wissensdurst”. Elisabeth Sandmann-Verlag 2018.

Interviews über die beliebteste Buchprotagonistin – Die Schönheitschirurgin Edith Peritz

Die Geschichte der jüdischen Ärztin Edith Peritz, die jung in Berlin eine Praxis für Schönheitschirurgie eröffnet, erste Präsidentin der Soroptimist, eines Clubs berufstätiger Frauen wird und sich im Bund Deutscher Ärztinnen engagiert, fasziniert. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verliert sie alles und beginnt – sehr erfolgreich – ein neues Leben in New York. Im Berliner Tagesspiegel habe ich einen Artikel “Wir waren schrecklich stolz aufeinander” über die Weltreisende geschrieben und in der rbb-kultur-Sendung “Clever Girl” über sie gesprochen.

Was die Medien schrieben (Auswahl)

super recherchiert.

“Toller Bildband über Vorbildfrauen. Super recherchiert und unterhaltsam”. 

Für SIE, Nr. 16, 2. Juli 2018.

weibliche Stärke.

“Ihre Biografien sind eindrucksvolle Beispiele für weibliche Stärke”.

 Frankfurter Allgemeine Zeitung Woche, 18. Mai 2018.

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spannend.

“Der Journalistin von Aretin gelingt es, ihre Leser auf spannendste Weise an dem Leben der wagemutigen Frauen teilnehmen zu lassen”. 

Damals, 26. April 2018

ausgezeichnet.

“Ein mit zahlreichen Fotos unruhig, aber lebendig gestalteter Band mit ausgezeichneten Literaturangaben.”

Neue Züricher Zeitung am Sonntag, 25. März 2018.

selten so komprimiert.

“Es lädt zum Weiterlesen über ein Thema ein, das als Ausschnitt der Gesellschaftsgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur selten so komprimiert geboten wird.”

Max Planck Forschung, Das Wissenschaftsmagazin der Max-Planck-Gesellschaft 2/2018

anschaulich.

“Es sind 21 beeindruckende Biografien, die Felicitas v. Aretin da zusammengetragen hat, anschaulich ergänzt durch Fotos und Zitate. Diese Frauen haben Meilensteine in der Emanzipation gesetzt und zum Teil auch in ihren jeweiligen Berufen – aber gewürdigt wurden sie bis heute kaum dafür.” 

Süddeutsche Zeitung, 11. Mai 2018

mutig.

“Doch wer das Buch `mit Wagemut und Wissensdurst´von Felicitas von Aretin liest, lernt 21 mutige Frauen kennen, die sich ihren Platz an Hochschulen und im Berufsleben erkämpft haben.”

Deutsche Universitätszeitung 29. Juni 2018.

Warum ich dieses Buch schrieb.

Während meiner Max-Planck-Zeit entwickelte mein Referat, ein Marketingkonzept für das wieder eröffnete Berliner Harnack-Haus. Seit Eröffnung des Tagungshauses 1929 traf sich hier die internationale Wissenschaftselite, bekannte Politiker, Industrielle, Künstler und Staatsgäste. Darunter viele Frauen wie die Physikerin Lise Meitner, die Journalistin Agnes von Zahn-Harnack oder die Sozialarbeiterin Anna von Gierke. Ich beschloss, den ersten, oft unbekannten Akademikerinnen ein Buch zu widmen und es um Frauen zu ergänzen, die nicht im Harnack-Haus verkehrten, sondern als Anwältinnen, Ärztinnen oder Architektinnen arbeiteten.

Berliner Harnack-Haus
Porträtgalierie im Harnack-Haus. Foto: MPG


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