Über mich

Felicitas von Aretin

Herzlich Willkommen

Ich bin Felicitas und mache Frauen allen Alters Mut, ihren Weg zu gehen, in die Selbständigkeit zu starten und ihre Business-Ideen umzusetzen – auch, wenn einem manchmal der Wind ins Gesicht weht. Bislang habe ich mehrere Bücher über mutige Menschen geschrieben, die gerne gelesen werden. In meinem neuesten Buch über Unternehmerinnen im Genussbereich porträtiere ich Start-Up-Gründerinnen, Familienunternehmerinnen und Grandes Dames der Geschäftswelt – von der Hutmacherin bis zur Winzerin, die sogar die aktuelle Pandemie nutzen, um ihre Geschäftsideen voranzutreiben oder zu gründen. Wagemut bewiesen auch die ersten Ärztinnen, Anwältinnen, Apothekerinnen und Pfarrerinnen, die um 1900 im deutschsprachigen Raum Hörsäle und Berufe eroberten und die ich in meinem 2018 erschienen Buch porträtiere.

Aus meiner eigenen Biografie weiß ich, dass Verändern durch Handeln entsteht: Ich habe mich während der Pandemie selbständig gemacht und ein Büro der History-Marketing-Agentur hpunkt kommunikation in München eröffnet. Ab Sommer 2021 werde ich mit meiner Kollegin Clarissa Haenn in einem virtuellen Salon, Unternehmerinnen, Start-Up-Gründerinnen und andere mutige Menschen im Talk erzählen lassen, was sie ins Handeln bringt und welche Mut-Tipps sie für uns haben.

Leben in Geschichten

Das Leben habe ich von Kindheit an über Geschichten wahrgenommen. In meinem Kopf flirrten Erzählungen meiner Onkel, Cousinen oder Großmütter. Manche hatten szenisches Talent, andere übertrieben. Ich sog ihre Geschichten über Exzentriker, romanische Kirchen, Reisen in ferne Länder auf. Seit meiner Schulzeit fesseln mich Politik und gesellschaftliche Fragen, vielleicht weil in meiner Familie Männer seit Generationen Geschichte machten – wie mein Großvater Henning von Tresckow, der ein Attentat auf Hitler plante und der mich zu meinem ersten Buch inspirierte.

Als Basis für professionelles Erzählen, studierte ich Geschichte in Frankfurt a.M., Heidelberg und München und promovierte 1993 am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz über Schulpolitik. Damit hatte ich „mein“ Thema gefunden, das mich als Journalistin für „Tagesspiegel“, „FAZ“ und „Die WELT“, sowie als und Wissenschaftskommunikatorin für die Freie Universität, die Max-Planck-Gesellschaft und das Deutsche Jugendinstitut prägte. Ich tauchte in die faszinierende Welt verschiedener Fächer ein und bereitete mit Storytelling aktuelle Ergebnisse aus Medizin, Sozialwissenschaften, Psychologie oder Mathematik für unterschiedliche Kanäle auf: Von (digitalen) Ausstellungen, Veranstaltungen bis hin zum Social Media Post.

Faszinationen

Inspirationen finde ich in Kunst und Literatur, bei Gesprächen mit faszinierenden Menschen, Reisen, im Garten, beim Kochen und in dem Zusammensein mit den Kindern einer togolesisch-ghanaischen Familie, die ich seit langem betreue. Ich engagiere mich für mehr Bildungschancen, dafür, dass die Stimme von uns Frauen mehr Gehör findet und dafür, dass seelische Krankheiten wie somatische behandelt werden. Deshalb unterstütze ich das Münchner Bündnis gegen Depression, den Verein Zeltschule, der sich für bessere Bildungschancen für Kinder in Flüchtlingslagern engagiert und setze mich darüber hinaus für die Stiftung Literaturhaus München ein.