Über mich

Herzlich Willkommen

Felicitas von Aretin

Starke Schwestern

Als ich während der Corona viel Zeit auf dem Sofa verbrachte und Kontakte einschliefen, unternahm ich ein Gedankenexperiment: Ich suchte nach Menschen, die ortsgebunden in Gemeinschaft an spirituellen Kraftorten leben. So fand mich die Idee, unkonventionelle und reformorientierte Ordensfrauen aus Buddhismus, Orthodoxie, Katholizismus sowie Stiftsdamen Meine Reise hat mich verändert und mir Begegnungen mit charismatischen Persönlichkeiten beschert, die zu den Klischees über Orden nicht passen. Mehr dazu finden Sie auf meinem Blog und im Herbst erscheinenden Buch: “Starke Schwestern”, woraus die individuell wie exklusiven Klosterreisen hervorgegangen sind.

Mutige Frauen

Bislang habe ich Bücher über mutige Menschen geschrieben. In “Ungewöhnliche Unternehmerinnen und das Geheimnis ihres Erfolgs” porträtierte ich Start-Up-GründerinnenFamilienunternehmerinnen und Grandes Dames der Geschäftswelt – von der Hutmacherin bis zur Winzerin. Wagemut bewiesen die ersten Ärztinnen, Anwältinnen, Apothekerinnen und Pfarrerinnen, die um 1900 im deutschsprachigen Raum Hörsäle und Berufe eroberten und denen ich mein Buch: “Mit Wagemut und Wissensdurst” widmete.

Veränderung entsteht durch Handeln. Während der Pandemie habe ich die Leitung der History-Marketing-Agentur hpunkt kommunikation in München übernommen. Regelmäßig laden meine Kollegin Clarissa Haenn und ich innovative Unternehmerinnen in den virtuellen Wagemut-Salon ein, der hoffentlich bald real stattfinden kann. Mutige Menschen erzählen im Talk, was sie ins Handeln bringt und welche Mut-Tipps sie für uns haben.

Leben in Geschichten

Das Leben habe ich von Kindheit an über Geschichten wahrgenommen. In meinem Kopf flirrten Erzählungen meiner Onkel, Cousinen oder Großmütter. Manche hatten szenisches Talent, andere übertrieben. Ich sog ihre Geschichten über Exzentriker, Kirchen, Reisen in ferne Länder auf. Seit meiner Schulzeit fesseln mich gesellschaftliche Fragen, vielleicht weil in meiner Familie Männer seit Generationen Geschichte machten – wie mein Großvater Henning v. Tresckow, der ein Attentat auf Hitler plante und der mich zu meinem ersten Buch “Die Enkel des 20. Juli 1944” inspirierte.

Als Basis für das Erzählen, studierte ich Geschichte in Frankfurt, Heidelberg und München und promovierte 1993 am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz über Schulpolitik. Damit hatte ich „mein“ Thema gefunden, das mich als Journalistin für „Tagesspiegel“, „FAZ“ und „Die WELT“, sowie als Wissenschaftskommunikatorin für die Freie Universität, Deutsches Jugendinstitut und die Max-Planck-Gesellschaft prägte. Ich tauchte in die faszinierende Welt aus Medizin, Sozialwissenschaften, Psychologie oder Theologie ein, die ich mit Story-Telling für unterschiedliche Kanäle aufbereitete: Von (digitalen) Ausstellungen, Events, Zeitschriften, bis zum Social Media Post.

Faszinationen

Inspirationen finde ich in Kunst und Literatur, bei Gesprächen mit faszinierenden Menschen, Reisen, im Garten, beim Kochen und in dem Zusammensein mit den Kindern einer togolesisch-ghanaischen Familie, die ich seit langem betreue. Ich engagiere mich für mehr Bildungschancen, dafür, dass die Stimme von uns Frauen mehr Gehör findet und dafür, dass seelische Krankheiten wie somatische behandelt werden. Deshalb unterstütze ich das Münchner Bündnis gegen Depression, den Verein Zeltschule, der sich für bessere Bildungschancen für Kinder in Flüchtlingslagern engagiert und setze mich darüber hinaus für die Stiftung Literaturhaus München ein.