Preview: Wie Schwestern verschiedener Religionen ihr Leben meistern

Was wir von innovativen Nonnen fürs Leben lernen können.

Von wem können wir in der Corona-Pandemie mehr lernen als von „Starken Schwestern“, die ihr spirituelles Leben das Auf-Sich-gestellt-Sein meist in einer Gemeinschaft verbringen und sich in Achtsamkeit und innerer Freiheit, den großen Warum-Fragen des Lebens stellen.  

Gemeinsam mit dem Biberacher Fotografen Andreas Reiner wage ich ein Experiment und beschließe in und nach der Corona-Krise orthodoxe, evangelische, katholische und buddhistische Schwestern zu besuchen. In unserer säkularen Welt spielen Orden kaum noch eine Rolle und müssen sich neu erfinden, um überhaupt noch Gehör zu finden. Eine neue Generation von Schwestern strebt eine veränderte und gleichberechtigte Rolle in ihrer Kirche, ihrer Religion an, kämpfen gegen männliche Machtstrukturen und das Vertuschen von sexuellem Missbrauch. Als geschulte Krisenexpertinnen verfügen sie über einen Jahrhunderte alten Erfahrungsschatz in Resilienz und Vertrauen und können wichtige Impulse für ein neues Leben mit und nach Corona geben. Aus dem multimedialen Projekt kann Vieles entstehen: Auf jeden Fall ein Buch, das 2022 erscheinen soll.